Leseprobe aus: Scavengers – Der Drachenhort (coming soon)

Kapitel 2

Neue Methoden

Major Stanley Breuer fühlte sich immer unwohl, wenn er nach Vanetha gebeten wurde. Die förmliche Höflichkeit, mit der solche Einladungen ausgesprochen wurden, konnte nie die unterschwellige Drohung kaschieren, die sie in sich bargen. Die Hauptwelt Asgaroons, mit ihren architektonischen Machtdemonstrationen, die kilometerweit in den Himmel ragten, flößte jedem Besucher Respekt und Ehrfurcht ein; wobei die Betonung hierbei auf Furcht lag. Breuer hegte die begründete Vermutung, bald mit mehr Verantwortung und einem gehörigen Tritt in den Hintern beglückt zu werden.
Dementsprechend aufgeregt, saß Major Breuer jetzt im Bürovorzimmer von Raynand Skorw, dem Leiter der mächtigen Behörde für Altertümer. Er wartete schon lange. Mindestens zwei Stunden und er hatte nicht den Eindruck, dass sich der Behördenchef gerade in einer wichtigen Konferenz befand und ihn deshalb warten ließ. Ein kleinliches, eitles Machtspiel. Breuer wäre nie eingefallen, so etwas mit einem seiner Untergebenen zu tun. Persönliche Kränkungen regelte er gerne mit ehrlichen Worten und nicht mit kindischen Gesten. Breuer wusste, dass Skorw verstimmt war, soviel war ihm klar gewesen, als er sich auf den Weg hierher gemacht hatte. Er war bereit dies in Kauf zu nehmen, als er die letzte Mission eigenmächtig und ohne Skorws Genehmigung gestartet hatte. Insgeheim hatte er sogar gehofft, der Behördenleiter würde Verständnis haben oder ihn gar für sein selbstständiges Handeln belobigen. Aber er schien sich getäuscht zu haben.
Die Sekretärin an ihrem Schreibtisch gab schon seit Breuers Eintreffen vor, in wichtige Arbeiten vertieft zu sein. Auf diese Art konnte sie ihre Verlegenheit kaschieren und es vermeiden, den Major anzusehen. Der dunkelhaarigen Frau hatte es sichtlich Mühe bereitet, ihm sagen zu müssen, Skorw sei noch beschäftigt, würde sich seiner aber bestimmt sofort annehmen, wenn er seine Arbeiten erledigt hätte.
Breuer starrte auf die verschlossene Tür des Büros, das sich in der obersten Etage des kaiserlichen Verwaltungskomplexes befand. In einer Höhe, weit über dem endlosen Häusermeer der Hauptstadt. In einem Bereich, in dem kleinere Raumschiffe mühelos andocken konnten. So wie die Fähre, die den Major an diesem Nachmittag hierher gebracht hatte.
Ein leises Summen ertönte. Die Sekretärin drückte einen Knopf und legte einen Finger an den Kommunikator an ihrem Ohr. “Ja Sir, ich sage ihm Bescheid.” Die Frau sah Breuer freundlich an. “Der Leiter erwartet Sie.”
In ihrem Gesicht meinte der Major Erleichterung und Verlegenheit zu erkennen, als er sich erhob und seine Uniform glatt strich. Die Frau sah ihn nicht an, als er an ihrem Schreibtisch vorüberging und sie sich in die Daten auf ihrem Monitor vertiefte. Die Türflügel glitten zur Seite und er trat ein. Breuer kannte das Büro von einem früheren Besuch. Jetzt war es dunkel und nur erhellt vom Lichterschein der Hauptstadt, der durch das immense Panoramafenster drang. Die Wölbung des Planeten war sichtbar und das Lichtermeer, das sich bis zum Horizont erstreckte. Hier und da ragten hohe Gebäude in den Abendhimmel, an dem unzählige Schiffe ihre Bahn zogen. Breuer sah sich weiter im Büro um. Hinter dem Schreibtisch mit seiner Platte aus rötlichem Kuraholz, erhob sich ein imposanter schwarzer Ledersessel. Er war leer. Genauso wie der kleinere Sessel, der für die Besucher gedacht war. Raynand Skorw stand etwas abseits am anderen Ende des Fensters, bei einer hellgrauen Sitzgruppe, die um einen niedrigen Tisch angeordnet war. Ein schwacher, oranger Schimmer erhellte diesen Bereich.
„Sie wollten mich sprechen, Sir?”, eröffnete Breuer.
Er erhielt zunächst keine Antwort. Skorw stand nur da und starrte hinaus auf die leuchtende Metropole. Er sah davon ab, Breuer zu begrüßen, und begann stattdessen leise zu sprechen. “Sie haben Glück Breuer, dass die ganze Sache, in die Sie verwickelt sind, zu brisant ist um sie an die große Glocke zu hängen und Lärm zu machen. Der Technogott ist Etwas, dass man besser in der Vergessenheit beläßt.”
Skorw kam damit ohne Umschweife auf die Mission zu sprechen, die Breuer fast das Leben gekostet hätte. Er wusste, dass der Technogott ein Thema war, das man mit Vorsicht behandeln musste. Eigentlich war diese Brisanz auch der Grund gewesen, warum er so schnell und auf eigene Faust gehandelt hatte. „Wenn ich erklären dürfte?”, versuchte sich der Major zu verteidigen.
„Nein, das dürfen Sie nicht.” Skorw fuhr herum.
In der Dunkelheit konnte Breuer den Mann nicht erkennen. Aber er wusste von ihrer letzten Begegnung, dass die hochgewachsene, hagere Gestalt, die sich vor dem Fenster abzeichnete, ein schmales, bleiches Gesicht besaß. Ein Gesicht mit stechenden, hellblauen Augen und scharf hervorstechenden Wangenknochen. Die markante Nase, so seine Erinnerung, wölbte sich über dünnen Lippen, hinter denen auffällige Eckzähne blitzten, die einen unvorbereiteten Besucher irritieren und ihm einen Schauer über den Rücken jagen konnten. Die kleinen Fänge waren das deutlichste Erbe seiner Oponivorfahren. Die Augenbrauen des Behördenleiters waren so weiß wie die eines Albinos. Ebenso die langen Haare, die ihm bis auf die Schultern reichten und im Halbdunkel schimmerten. Er trat ins Licht einer Stehlampe und Breuer konnte sehen, dass er ein Glas in den Fingern drehte, dessen bernsteinfarbener Inhalt im Lichtkegel zu glitzern begann. Skorw stellte es auf dem Tisch ab und setzte sich auf das Sofa. Anschließend legte er die Fingerspitzen aneinander und blickte über den Giebel, den sie bildeten, in das Dunkel hinein.
„Was soll ich Ihnen dann erzählen?”, fragte Breuer unsicher und um die unangenehme Stille zu brechen. „Ich dachte, ich sei deswegen hier.“
„Es ist unnötig, ein Wort über die vergangene Mission zu verlieren”, erklärte Skorw. „Ich habe Ihren Bericht gelesen. Er ist wie immer gut abgefasst und lässt kaum Fragen offen.”
„Dann verstehe ich den Grund meines Hierseins nicht.” Breuer mochte es nicht, wenn man Spielchen veranstaltete, die lediglich dazu dienen sollten, die Enttäuschung eines Vorgesetzten, oder die Unfähigkeit eines Angestellten zu unterstreichen.
„Ich will, dass Sie mir erklären, was unsere Aufgaben sind.” Er deutete mit einer wagen Geste an, Breuer sollte ihm gegenüber auf dem bereitgestellten Sessel Platz nehmen. „Und dass Sie mir erläutern, wie Sie unsere Stellung in Bezug auf andere Behörden, wie die des Kriegsministeriums zum Beispiel, einstufen.”
Der Major gehorchte und setzte sich auf die weichen Polster. Er kam sich wie ein Schuljunge vor, den man zu einem Referat verdonnert hatte und der nun versuchte, Gedanken und Worte zu ordnen. „Unsere Stellung in Bezug auf andere Behörden”, wiederholte er etwas hilflos.
„In Bezug auf das Kriegsministerium”, betonte Skorw abermals und lehnte sich zurück. „Erklären Sie es mir, wie Sie es einem Untergebenen erklären würden, der bei Dienstantritt in Ihr Büro kommt.”
Breuer räusperte sich um der Irritation etwas Platz in seinen Kopf zu verschaffen, damit er in der Lage war, einen sinnvollen Gedanken zu formulieren. „Neben dem Kriegsministerium hat die Behörde für Altertümer, die Pflicht, das Reich zu schützen.” Breuer bemühte sich, es nicht nach dem offiziellen Wortlaut klingen zu lassen. „Wir bewahren es vor Elementen, die sich Techniken und Waffen zunutze machen wollen, die aus der Zeit vor dem Imperium Stellaris stammen. Unsere Aufgabe ist es Gefahren abzuwenden, die den Bürgern aus den besagten Fundstücken erwachsen könnten.”
„Schön gesagt!” Raynand Skorw nickte anerkennend. „Aber was Sie ausgeführt haben trifft doch genausogut auf das Kriegsministerium zu, oder?” Er machte eine Pause. „Es mangelt Ihnen an Präzision, Major. Einer Präzision, die ich in Ihren Berichten bisher nicht vermisst habe.”
Breuer hatte nicht vor, sich wie ein Schuljunge behandeln zu lassen. “Sir, bei allem Respekt, ich hoffe nicht, dass ich hier meine Zeit verschwende.”
„Neben dem Kriegsministerium?” Skorw hob die Stimme und verriet seinen unterschwelligen Zorn. „Würden wir Ihrer Definition entsprechen, stünden wir auf einer Ebene mit dem Kriegsministerium. Aber unsere Kompetenzen beginnen dort, wo deren Wissen endet. Unser Wissen reicht jedoch weit in die Vergangenheit hinein. Es umfasst die Kenntnis über Gefahren, von denen die Militärs keine Ahnung haben. Deren Aufgabe ist es, sich mit den Techniken und Waffen zu beschäftigen, an denen die Adelshäuser arbeiten, die zum imperialen Rat gehören, oder zu den Regierungen der Nominellen Republik. Das was Soldaten üblicherweise als reale Bedrohungen wahrnehmen. Doch was die Generäle für Märchen halten, ist unsere Realität. Wo sie nur den Mythos sehen, wissen wir um die Wahrheit. Es vergeht kein Tag, an dem ich mir nicht die Schrecken des Alten Reiches vor Augen führe. Unser Kampf geht gegen einen Feind, dessen Waffen im Dunkel des Alls darauf warten, entdeckt und benutzt zu werden. Oder gegen Dummköpfe, die mit Dingen spielen, die das Ende unserer Zivilisation bedeuten könnten. Die Pfeile und Schleudern antiker Götter, deren Zerstörungskräfte alles übersteigen, was wir uns auch nur entfernt vorstellen können.”
Breuer war das alles bekannt. Es war nicht nötig, ihm das ganze erneut vor Augen zu führen, wie einem Neuling. „Ich konnte mich auf der letzten Mission ein weiteres Mal von der Wahrheit Ihrer Worte überzeugen.”
Skorw funkelte ihn an. „Dann wundere ich mich, dass Sie es Zivilisten erlaubt haben, Sie auf der Mission zu begleiten.”
„Es war notwendig”, verteidigte sich Breuer.
„Sie lassen diese Nea in ihrem Bericht sehr gut wegkommen.” Raynand Skorw fixierte den Major mit seinen hellen blauen Augen. „Sind Sie objektiv, was diese Frau angeht?”
Breuer fühlte sich nun persönlich angegriffen. „Wie soll ich das verstehen?”
Skorw ließ sich Zeit, um zu antworten. „Wie würden Sie reagieren, wenn man sich entschlösse, die Frau zu töten. Ihr Wissen ist jetzt gefährlich und sie steht nicht unter Eid.”
Breuer empfand nichts für Nea. Jedenfalls nicht das, was Skorw womöglich vermutete. Aber jemanden zu töten, dem er sein Leben verdankte, gehörte nicht zu den Dingen, die er zulassen wollte. „Sie ist keine Gefahr”, beschwichtigte er. „Sie ist vernünftig und umsichtig.”
„Sie gehört nicht zu den Scavengern?”
„Sie ist ein registrierter Bergungsscout im Dienste der Zefco. Und die Zefco untersteht der Hafenbehörde.”
„Sie gehört also zu uns?!”
Breuer musste das natürlich verneinen. „Das nicht. Aber die Zefco hat ein Abkommen mit der Hafenbehörde. Frau Diehl gehört nicht zu den plündernden Banden, die uns immer in die Quere kommen und Probleme machen.”
Skorw wartete lange mit einer Entgegnung, die deutlich machte, dass er anderer Ansicht war. „Ich will Sie nicht beunruhigen”, sagte er mitleidig und enttäuscht zugleich. „Aber wir sind in einem Krieg mit Denen. Die Tätigkeiten der Scavenger sind nicht nur ärgerlich. Sie gefährden das Reich und sind somit als kriegerische Handlungen einzustufen.”
Breuer gingen diese Ansichten zu weit. „Ich hoffe nicht, dass Sie Nea Diehl als einen Feind betrachten.”
„Das bleibt abzuwarten. Wir werden sie jedenfalls beobachten. Das Damoklesschwert, das über ihr schwebt, haben Sie aufgehängt, Major.”
Breuer fragte sich inzwischen, was Skorw bereits alles getan hatte, um den Scavengers das Handwerk zu legen. Zugegeben. Wenn er es in der Vergangenheit mit den Plünderern zu tun hatte, war es oft zu Kämpfen gekommen. Es hatte Tote und Verwundete gegeben, aber das brachte der Einsatz eben mit sich. Er legte es nicht darauf an, jemanden Schaden zuzufügen, doch manchmal liefen die Dinge eben anders. „Wenn Sie von einem Krieg sprechen, was genau meinen Sie damit?”
Skorw lachte. Es war ein herablassendes und erstauntes Lachen. „Ist das Ihr Ernst, Soldat? Was, verdammt noch mal, verstehen Sie denn unter Krieg?”
Breuer ärgerte es, eine so dumme Frage gestellt zu haben. Er schob es auf seine Anspannung und schluckte eine bittere Bemerkung hinunter. Er verbat es sich, Skorw zu sagen, was er von seinen Ansichten hielt, oder wie enttäuscht er war.
„Die Scavenger“, fuhr Skorw fort, „und andere kriminelle Gruppen, haben etwas aufgestört. Der Geheimdienst ist beunruhigt, kann sich aber keinen Reim darauf machen. Ich hingegen habe einen Verdacht, der mich zutiefst beunruhigt.“
„Darf ich fragen, ob Sie beabsichtigen, konkreter zu werden?“
„Nein”, fuhr Skorw ungerührt fort. „Sie sollen nur wissen, dass mein Handeln nicht auf Mutmaßungen beruht. Ich habe Sie bisher in Ruhe gelassen, Major. Doch Ihr letzter Lapsus hat mich zu der Überlegung gebracht, Ihnen entweder Kompetenzen zu entziehen, oder Ihre Kompetenzen zu erweitern. Letzteres würde bedeuten, Sie in gewisse Verfahrensweisen einzuweihen, die seit Langem Praxis sind und womöglich ein Problem für Sie darstellen.”
Den Major beschlichen unangenehme Vermutungen. Die kleine Flotte die er befehligte, hatte viele Male Scavenger Schiffe aufgebracht und die Besatzung dann an die örtlichen Polizeiorgane übergeben, damit man die Kriminellen vor Gericht stellen konnte. Die leitenden Offiziere unter Breuers Kommando waren handverlesen und kannten den offiziellen Weg, der zu beschreiten war, wenn man diverse Verbrecherbanden gefangen setzte. Doch offenbar gab es auch andere Wege, von denen er bisher nichts wusste; oder besser gesagt, nichts wissen wollte. Seine Lippen wurden trocken und auch wenn er Skorw etwas hätte entgegnen wollen, seine Kehle war wie zugeschnürt. Breuer fühlte, wie seine Hände schwitzten. Er konnte sich nicht daran erinnern, wann so etwas das letzte Mal vorgekommen war. Bei einem seiner ersten Einsätze als junger Offizier, überlegte er. Kurz bevor die erste Schlacht begann, die er zu bestreiten hatte. Das war Ewigkeiten her.
„Ich besitze eine sehr effektive Truppe von Soldaten”, erklärte Skorw schließlich, „die meine Ansichten teilen und keine Skrupel haben, den Scavengern das Handwerk zu legen. Und das endgültig. Sie tun das, um jegliche Gefahr für das Imperium im Keim zu ersticken.”
„Mir war dieser Aspekt bisher nicht bekannt.” Breuer leckte sich über die Lippen. „Ich würde mich gerne rückversichern, ob diese Verfahrensweise die Zustimmung des Kaisers hat.” Eine weitere unüberlegte Äußerung, die ihm sofort leidtat. Er musste sich eingestehen, dass ihn diese Unterhaltung mehr aufwühlte, als alle bisherigen Kampfeinsätze zusammen. Besonders seit Skorw offenbart hatte, dass Nea in die Schusslinie geraten war.
Skorw sah den Major mit aufgesetztem Bedauern an und schwieg. Scheinbar genoss er die Verunsicherung, die das Gespräch bei seinem Gegenüber hervorrief. „Bevor Sie sich selber in Schwierigkeiten bringen”, gab Skorw zu Bedenken, „sollten Sie sich im Klaren darüber sein, welche Position ich im Reich bekleide.”
„Ich bin mir darüber im Klaren”, antwortete Breuer leichtfertig.
„Oh nein!” Der Behördenleiter nahm das Glas vom Tisch und drehte es einige Augenblicke zwischen den Fingern, bevor er es leerte und zurückstellte. „Ich berate den Kaiser unmittelbar. Und er vertraut mir. Er weiß um die Bedeutung dieser Institution. Und das Wissen, über das ich verfüge, macht mich unentbehrlich. Darum gewährt er mir Handlungsfreiheit, in allen Belangen.” Er ließ seine Worte wirken und studierte jede Regung auf dem Gesicht des Majors. „In gewisser Weise kommt es der absoluten Macht sehr nahe, finden Sie nicht.”
Breuer nickte wortlos. Genaugenommen besaß Skorw mehr Macht als der Kaiser, der in der Öffentlichkeit stand und sich gewissen Konventionen zu beugen hatte, die Skorw ignorieren konnte.
„Ich will Ihnen nichts Übles”, beeilte sich Skorw zu sagen. „Sie sind fähig und ich würde Sie gerne weiterhin in den Reihen der Behörde wissen. An vorderster Front.” Er machte eine weitere Pause, in der er Breuer nicht aus den Augen ließ.
Dem Major war das Wort “Weiterhin“ nicht entgangen. Danach zu urteilen hatte er gerade kurz vor seiner Degradierung oder Entlassung gestanden.
„Sie werden in Kürze ein paar neue Anweisungen erhalten“, erklärte Skorw, „und Ihre Flotte um drei Schiffe erweitern.”
Der Major wagte nicht zu widersprechen. Er kam sich nicht nur wie ein Feigling vor. Er musste anerkennen, dass er ein Duckmäuser war und nicht den Mut aufbrachte, seinen Dienst zu quittieren – hier und jetzt.
„Ich fasse Ihr Schweigen als ein ”Ja” auf”, vermutete Skorw. „Oder greife ich da zu weit vor.”
Breuer hatte Mühe, seine Worte zu formulieren. „Ich werde der Behörde auch weiterhin zur Verfügung stehen.”

 

Hier gehts zum Auftakt der Reihe.

Scavengers – Der Weltenkiller

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