Schlagwort: ebook

Textprobe NOMADS 10

Speedballmatch (inspired by Rollerball)Es war der 3. August des Jahres 4591. Die Speedball-Unionsmeisterschaften gingen zu Ende. Davis Team, die Pittsburg Thunder Cats, lagen einen Punkt hinter den Florida Bullfrogs zurück, konnten aber vor einigen Sekunden den Ausgleich erzielen. Wie alle Kommentatoren übereinstimmten, war diese Endspielbegegnung seit Langem die Erste, über die man mit Recht berichtete. Davon abgesehen, dass es sich… Read more →

Axarabor Roman Nr. 2

Wochenende, wie das duftet? Da kommt doch der neue Band von Allan Joel Stark gerade richtig: „Noraks Auftrag“ /sh Tel Cronor. Ein bedeutender Wissenschaftler auf dem Gebiet der Quantenmechanik ist verschwunden. Allem Anschein nach ist er dabei eine Waffe zu entwickeln, die in der Lage ist das Universum auszulöschen. Captain Daniel Norak ein ehemaliger Geheimagent wird reaktiviert, um die Spur tel Cronors… Read more →

Textpassage Outlanders Legacy 2 – Welten in Flammen

Tamiel Magua konnte über die Größe des Schlachtschiffes nur staunen, dass da im Orbit über ihren Köpfen hing. Wie ein kleiner Mond prangte es am Himmel einer tropischen Welt, deren blauer Himmel von kleinen weißen Wolken gesprenkelt war. Eingerahmt wurde der Blick auf das Schiff, von den Kronen palmenartiger Bäume. Die Blätter raschelten im Wind der nahen Küste, von woher… Read more →

Neuer Roman erschienen!

OUTLANDERS LEGACY 1 – Der eiserne Planet Klappentext: Outlanders Legacy 1 Der eiserner Planet Noch scheint nichts die Ruhe des Pax-Imperia zu stören, in dem sich die Zivilisationen der Galaxis sicher fühlen. Doch es gibt unheilvolle Berichte, die den Imperator und das Flottenkommando beschäftigen. Offenbar scheinen sich Mächte des Thrones bemächtigen zu wollen, deren Möglichkeiten jenseits aller Vorstellungskraft liegen. Ein… Read more →

Neuer Name, neue Cover

Ich habe mich vor Kurzem entschlossen, meine OUTLANDERS – Reihe in NOMADS umzubenennen. Das schien mir passender. So macht auch der Klappentext mehr Sinn, der auf jeder Romanausgabe zu lesen sein wird. NOMADS So werden die Menschen von den vielen Rassen der Milchstrasse genannt. Als Überlebende und Flüchtlinge, versuchen sie sich zwischen den Kulturen der Galaxis, die von ihren Bewohnern… Read more →

LESEPROBE OUTLANDERS – LEGACY 1 : Der Eiserne Planet

Neugierig blickte sie sich um. Sie lag unverkennbar in einem Zimmer auf einer Krankenstation. An der Decke über ihrem Bett spreizten sich die Greifer und Zangen eines modernen Medobots. Die Maschine wirkte wie eine riesenhafte, weiße Spinne, die auf ein Opfer lauerte. Die Scanner des Medobot registrierten ihr Erwachen. Einige Lämpchen auf einem Display begannen eine Weile hektisch zu blinken,… Read more →

AXARABOR Produktion – Update (Leseprobe)

Die „Matka“ und das Schwesternschiff „Salvatore“ von Axarabor landen auf einer fernen Siedlerwelt am Rande des Sternenreichs der Menschheit um Energie, Wasser und Treibstoffe an Bord aufzufüllen.
Die Salvatore muss auf einem kleinen Ausweichraumhafen landen, etwa 150 KM entfernt, am Rande einer trostlosen Steilküste. Dort will sich der Capitän des Schiffes Daniel Norak mit einem berühmten Wissenschaftler der Grenzwelten, mit Dirk tel’Cronor treffen. Er ist führend auf dem Gebiet der Quantenforschung, die seit Jahrhunderten nicht vom Fleck kommt.

Die Matka wird durch einen plötzlichen Ausbruch einer Naturkatastrophe beschädigt, Vulkane, Stürme, tektonische Verwerfungen, die das Schiff beschädigen und die Besatzung „an Land“ in der nächsten Stadt sozusagen, alle töten, wie auch Zigtausende von Einheimischen.

Und die Salavatore wird völlig zerstört. Nur der Capitän, ein paar seiner Begleiter und Dirk tel’Cronor überleben in der besuchten Forschungsstation.

Es sieht so aus, als wären die wenigen Überlebenden gestrandet. Und so entschließen sich der Capitän (Namen kannst Du ihm geben…) und seine Begleiter sich durch ein zerstörtes Land zu schlagen, um die Matka zu erreichen, in der Hoffnung, das man das Schiff reparieren kann um wieder zu den Sternen zu kommen und Hilfe holen zu können. (Überlichtfunk kennen die Siedler der Randwelt nicht, oder können sich den nicht leisten – und im Schiff wird man später feststellen, das die Anlage irreparabel beschädigt ist!)

Im Herzen der Finsternis

Kapitel 1

Der Planet Quora zeigte sich als eine graue Perle, eingehüllt in rötliche, protoplanetare Nebel. Die Dschungelwelt lag im Licht von Arja eines jungen Sternes, der den vagabundierenden Planeten vor millionen Jahren eingefangen und in die Scheibe von rotierenden Staubwolken gezwungen hatte, die ihn umgaben. In vielen tausend Jahren würde Quora etliche neue Geschwister bekommen und doch ewig das Findelkind von Arja bleiben.
Mit all ihrer jugendlichen Kraft durchdrang Arjas Energie den purpurnen Dunstozean, der Quora umgab. Das diffuse Licht fiel durch die feuchte Atmosphäre des Planeten und legte sich auf die Kronen mächtiger Bäume und spiegelte sich im Wasser warmer Meere. Es gab nur niedrige Berge, deren Gipfel keine Gletscher oder Schneefelder besaßen und stattdessen von dichter Vegetation bedeckt waren. Hier und da glänzten Flussdeltas unterhalb des Grüns, wie silbernes Adergeflecht.
Daniel Norak, Captain der Salvatore, sah vom Kommandostand seines Schiffes nachdenklich auf die grüne Welt hinunter. Das Oberkommando der Axaraborflotte hatte ihm den Auftrag erteilt Quora anzufliegen und dort Vorräte aufzunehmen. Den Captain befielen Zweifel, denn der Raumflughafen, den die Salvatore und ihr Schwesterschiff Matka ansteuerten, verdiente die Bezeichnung Raumhafen ganz und gar nicht. Es handelte sich dabei um nichts weiter als einen kleinen Landeplatz nahe einer Steilküste, für den man einen Teil des Urwaldes gerodet hatte. Die staubige Fläche wurde eingerahmt von Baracken und Containern, die nicht den Eindruck machten, den Vorratsbedarf eines Kreuzers von der Größe der Salvatore decken zu können. Mit beiden Schiffen war der Hafen gewiss überfordert, doch der Verwalter, den die Axaraborkommandantur dort eingesetzt hatte, schien zuversichtlich und keineswegs beunruhigt. Der Tower, in dem sich der Mann und seine Crew befanden, war winzig. Eigentlich nichts weiter als ein Antennenmast, mit einem Unterkunftscontainer, den man unterhalb der Ansammlung von Radarschüsseln und Sensorkugeln festmontiert hatte. Der Kommandant war ein Mann namens Iro Tohoshi, der wie ein Geist in einer kurzen holografischen Nachricht aufgetaucht war und Noraks Geschwader willkommen hieß. Tohoshi wirkte irgendwie fehl am Platze. Seine Erscheinung machte einen akkuraten und gepflegten Eindruck. Seine Wortwahl entsprach der eines gewissenhaften Offizieres, der es gwohnt war, sich keine Nachlässigkeiten zu erlauben. Ganz anders als die Beamten, die man für gewöhnlich auf den entlegenen Außenposten zu Gesicht bekam und die es mit der Akkuratesse nicht sehr ernst nahmen.
Norak war kein Dummkopf. Das Oberkommando wusste um seine Fähigkeiten und brachte ihn immer dort zum Einsatz, wo seine Qualitäten gefordert wurden. Die Gelassenheit des Hafenkommandanten, angesichts der Ankunft von zwei riesigen Kreuzern, die versorgt werden sollten, machte ihn stutzig. Normalerweise musste jeder Kommandant, der seine Aufgabe ernst nahm, einen Auftrag dieser Größenordnung verweigern und die Verwaltung drängen, Alternativen zu suchen. Norak vermutete, dass hinter der Order Quora anzusteuern mehr steckte, als lediglich die Schiffsbestände aufzufüllen. Dass man ihm bis zu diesem Zeitpunkt irgendetwas verschwieg, beunruhigte ihn.
Dax Henderson, der erste Offizier der Salvatore trat an Norak heran. „Man will, dass die Matka eine Stadt ansteuert, damit sie dort versorgt werden kann.“
Offenbar hatte der Hafenkommandant nun doch eine Alternative in Betracht gezogen. „Welche Stadt soll das sein?“
„Ich würde es auch nicht Stadt nennen“, bestätigte Henderson. „Sipa. Eine Siedlung mit etwa zweimillionen Einwohnern, die wohl hauptsächlich Landwirtschaft und Bergbau betreiben.“
Die Informationen über Quora konnte man ohne Untertreibung als spärlich bezeichnen. Das meiste wusste Norak aus einem Routinescan, den sie bei der ersten Umkreisung des Planeten vorgenommen hatten. Danach zu urteilen gab es außer Sipa noch dreissig weitere Orte, bestehend aus einer losen Ansammlung von Häusern, die sich eher zufällig zu dichteren Haufen ballten. Umgeben von Feldern und Minenplattformen, sprenkelten sie die grüne Oberfläche. Mit viel Fantasie konnte man sie als Städte katalogisieren, verbunden durch holprige Landstraßen. Hier und da gab es Flugfelder, die noch kleiner waren, als jenes, auf das die Matka gerade niederging.
Sipa besaß ebenfalls einige Rollfelder, auf denen hauptsächlich Blimps und kleine Zeppeline standen, zwischen die sich auch der ein oder andere Jet verirrt hatte. Die Anzahl von Raumschiffen war an einer Hand abzuzählen und die Modelle wirkten allesamt wie aus einer anderen Epoche.
„Ich hätte gerne das alte Kuba gesehen“, meinte Henderson, ironisch, indem er einen gängigen Spruch zitierte, der die Sehnsucht nach der Vergangenheit ausdrückte.
„Hoffen wir, dass wir hier keine größeren logistischen Probleme bekommen“, antwortete der Captain. „Das ist nicht der Ort, an dem ich länger bleiben möchte.“
Die Salvatore setzte auf und sogleich begann die Bodencrew damit, dem Schiff mit Maschinen und Fahrzeugen auf den Pelz zu rücken.
„Flink sind die Leute immerhin“, meinte Henderson. „Ich hätte jetzt eher eine lethargische Truppe erwartet, der man in den Hintern treten muss, damit sie sich bewegt. Er sah auf den Monitor des Nachrichtenkanals, neben seinem Sessel. „Tohoshi möchte Sie unverzüglich sehen, sobald wir gelandet sind.“
„Sagt er, worum es geht?“
„Nein.“
„Wenn es um die Abwicklung der Versorgung geht, kann er das auch mit dem zuständigen Offizier besprechen.“
Als hätte er Noraks Worte gehört, baute sich das holografische Abbild des Hafenkommandanten vor dem Captain auf.
„Ich bitte sie um ein Gespräch unter vier Augen“, sagte Tohoshi. „Ich bin mit einem Shuttle auf dem Weg nach Sipa.“
„Darf ich wissen, worum es geht?“
Tohoshi zögerte. „Treffen wir uns in Pinos Bar. Dort sind wir ungestört.“
Norak schauderte es bei dem Gedanken, sich in irgendeiner Spelunke dieser rückständigen Siedlung mit dem Hafenkommandanten zu treffen. Andererseits passte es nicht zu dem Eindruck, den Norak von Tohoshi hatte, Kaschemmen aufzusuchen, in denen sich Gesindel herumdrückte.
„Es ist etwas Offizielles, für den Fall, dass Sie Bedenken haben“, beschwichtigte der Tohoshi. „Und kommen Sie bitte alleine.“
Henderson und Norak wechselten ein paar Blicke. Der erste Offizier wirkte irritiert, aber der Captain hatte sich schon Gedanken gemacht. Sein Verdacht, dass es bei ihrem Aufenthalt um mehr ging, als Vorräte an Bord zu nehmen, erhärtete sich. Er war neugierig, was hinter der ganzen Angelegenheit steckte, welche Rolle Iro Tohoshi darin spielte und was das Oberkommando im Schilde führte. Read more →